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  igs 2013 Internationale Gartenschau Hamburg
„Aus dem Wasser des Lebens schöpfen“ – Wasser in den Religionen der Welt
   
  Wasser ist ein kostbares Gut. Als Ursymbol des Lebens steht es für Schöpfung und Zerstörung, Fülle und Mangel, Geborgenheit und Bedrohung, Reinheit und Verschmutzung und heute auch für die Grenzen menschlichen Einflusses.
   
  Die gemeinsame Wasserquelle in der Welt der Religionen versinnbildlicht die Reinheit des Glaubens, seine läuternde Kraft und die unerschöpfliche Liebe zu den Lebewesen. Aus ihr speisen sich fünf Wasserläufe, die über eine Findlingsfläche rinnen. Die Wasserstrahlen, die von außen auf die Mitte treffen, verweisen auf die Lehren der verschiedenen Religionen, die dem Gläubigen den Weg zum Ursprung aufzeigen. In der ruhigen Wasserfläche spiegelt sich der Himmel und verbindet ihn so mit der Erde.
   
  Im Zentrum des interreligiösen Gartens und in den angrenzenden Einzelgärten präsentieren die fünf großen Weltreligionen Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam ihren Glauben. Durch den intensiven Austausch und das gegenseitige Kennenlernen im Planungsprozess entsteht Vertrauen und ein wechselseitiges Verständnis füreinander.
   
   
  Der Entwurf folgt dem Bild eines Wassertropfens, der auf eine Wasserfläche fällt und sich in konzentrischen Kreisen ausbreitet. Ein wichtiges Element dabei sind transparente Wandstücke. Sie erfüllen das menschliche Bedürfnis nach geschütztem Aufenthalt und Ruhe. Trotzdem bieten sie Blickbeziehungen zur Kapelle, zur Rundwegeachse nach Süden und in die Gärten. Um eine gewisse unabhängige Nutzung dieses eigenständigen Platzes inmitten der Gärten zu ermöglichen, bedarf es dieses Filters oder Schleiers. Dadurch erhöht sich auch das Geheimnisvolle und die Poesie des Ortes.
   
  Schlichtheit als vorherrschendes Prinzip der Gestaltung soll dem Besucher eigenen Interpretationsspielraum lassen: ein Ort, der Sammlung aber auch Begegnung ermöglicht. Er soll Ruhe und Geborgenheit ausstrahlen und deshalb nur mit wenigen multifunktionalen Elementen aus ortstypischen Materialen ausgestattet sein:
   
  Brunnenschale aus Stahl mit Wasserquell. Auf der inneren Zone mit bewegter Wasserfläche treffen zusätzlich die Wasserstrahlen auf. Die umgebende Wasserzone ist davon abgetrennt. Sie bietet eine ruhige Oberfläche als Himmelsspiegel. Die Schale steht auf dem Hochpunkt der Platzfläche, die Formen begegnen sich als konvex – konkav.
   
  Gebogene, regalähnliche Wände aus Metall und Kies, Höhe 2,75 bis 3,25 m. Je nach Grad der Befüllung sind diese transparent oder geschlossen (Bezug Hafen, Elbe-Urstromtal). Als variable Elemente können diese auch zu bestimmten Anlässen eine Umnutzung z.B. als Informationsträger oder Tresen erfahren.
   
  Steinschwellen mit eingemeißelten Kalligrafien und Glaubenssätzen an den Übertritten zu den Einzelgärten. Zum Teil sind diese in den Boden eingelassen, zum Teil liegen sie nur oben auf. Inhaltlich dienen sie der thematischen Auseinandersetzung der Glaubensgemeinschaften mit dem Ort.
   
  Sitzbänke aus Holz laden den Besucher zum Verweilen ein. Durch die radiale Form wendet man sich beim Sitzen dem Nachbarn zu, Dialoge werden dadurch möglich.
   
  Der Mond– und Sonnenkalender mit 52 Wochen bzw. 12 Monaten. Er verweist symbolhaft auf die unterschiedlichen Zeitrechnungen und Feiertage der Religionsgemeinschaften.
   
  Der Mond- und Sonnenkalender ist die äußere Begrenzung der ersten Ausbaustufe im Jahr 2010. Dieser Ring hat einen Durchmesser von ca. 15 Metern. Die innenliegende Fläche ist gewölbt, am Hochpunkt liegt die Schale auf.
   
  Die Gärten sollen mit fließenden Raumgrenzen hergestellt werden und nur durch ihre charakteristische Ausprägung jeweils als Einheit erfasst werden können. Dabei liegt jedem Garten ein eigenes Motto zugrunde.
   
  Vgl. Hintergrund-Material 7, Brot für die Welt, Das Recht auf Wasser in den Religionen der Welt, Seite 4
   
 
   
   
   
   
  „Spazier- und Wanderrouten durch den Bezirk Hamburg-Nord“
   
  Seit Setember 2008 liegt eine weitere Broschüre auch für den Bezirk Hamburg-Nord in den Bezirksämtern aus.
   
  Ein besonderes Augenmerk haben wir bei den sieben neuen Wanderrouten auf ältere und behinderte Menschen sowie auf Rollstuhlfahrer gerichtet. Steigungen und Barrieren wurden deshalb besonders gekennzeichnet. Zusätzlich wurden reizvolle Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten mit aufgenommen.
   
 
   
   
   
   
  „Streifzüge durch Eimsbüttel, Spazier- und Wanderrouten für Alt und Jung“
   
  Im Rahmen der Eimsbüttler „Gesundheits- und Pflegekonferenz“ im September 2006 konnte erstmals der neue Wegweiser „Streifzüge durch Eimsbüttel“ — mit acht Spazier- und Wanderrouten für Alt und Jung vorgestellt werden.
   
  In diesem vernetzten Projekt werden Naherholung, Bewegung, Gesundheit, Naturerfahrung, Stadterlebnis sowie Kommunikation zwischen den Generationen verbunden und gefördert.
   
  Die Projektidee entstand innerhalb einer Projektgruppe zur Bezirksentwicklungsplanung und wurde in einer fachübergreifenden Zusammenarbeit von unserem Planungsbüro mit ehrenamtlich wirkenden Experten aus Naturschutzverbänden, der Universität, einer Klink und Mitarbeitern aus dem Bezirksamt weiter verfolgt, erarbeitet und in Form einer Broschüre mit umfangreichen Kartenwerk und vielen Nutzerinformationen umgesetzt.
   
 
   
   
   
 
   
  Hochdorfer Garten in Tating
   
  Sanierung und Erneuerung der landschaftlichen Partie mit spätromantischer Burgruine
   
  Folgende Maßnahmen wurden umgesetzt:
  Freilegung besonderer Sichtbeziehungen durch Rodung von Wildwuchs
  Dränwasser- und Teichregulierung
  Wiederherstellung des sog. „Belt-walk“ (=Gürtelweg, der eine Besichtigung des Parks ermöglicht)
  Wiederherstellung der barocken Mittelachse mit Stauden- und Blumenrabatten
  Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen, um das Ruinenumfeld wieder begeh- und benutzbar zu machen, Sicherung der Ruinenfundamente, Reparatur des Mauerwerks
  Revitalisierung der Obstbaumquartiere, Konzeption „Obstbaumlehrpfad“ mit historischen und lokaltypischen Obstsorten der Region Eiderstedt
   
 
   
   
   
   
  Festwiese Schlosspark Bergedorf
   
  Machbarkeitsstudie Tribüne
   
  “Bergedorfer Planke”
   
  Mobile Bühnenkonstruktion, ausfahrbar auf Schienen.
Die Größe der Bühnenfläche variiert je nach den Erfordernissen der Veranstalter von 150qm bis 200qm.
Die seitlichen Bühnenelemente nehmen die mobile Konstruktion auf und fungieren zusätzlich im geschlossenen Zustand als Sitzskulpturen.
   
 
   
   
   
   
  Markt Grundstraße-Methfesselstraße in Hamburg Eimsbüttel
   
  Neugestaltung und Herstellung der Marktflächen mit Erschließungs- und Stellplatzflächen über einer Quartiersgarage
  Schaffung repräsentativer Aufenthaltsbereiche während und außerhalb des Marktbetriebes auch als nachbarschaftlicher Treffpunkt in Verbindung mit dem Marktcafe
  Fahrrad- und Müllstandflächen (Ausstattung Fahrradständer, Abfalleimer) und Versorgungseinrichtung für den Marktbetrieb
  Oberflächenentwässerung über Linienentwässerungssysteme
  Baumstandorte und Pflanzflächen in den Randbereichen
 
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